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Gedanken zum Erntedankfest

Der kreative Pfarrer Oskar Brüsewitz aus Rippicha,
dessen Todestag sich am 22. August 2026
zum 50.Mal jährt, nutzte die Erntezeit gern zu
einer Ausfahrt am Sonntag über die Dörfer und
zwar mit Pferd und Wagen. Auf dem Wagen war
ein großes Schild angebracht, auf dem in großen
handgeschriebenen Lettern stand:


„Ohne Regen und ohne Gott geht die ganze
Welt bankrott!“


Dieser Slogan erregte viel Aufmerksamkeit und
war Stein des Anstoßes, vor allem gegenüber
dem DDR-Regime, manchmal auch der Kirche
selbst. Als Christen können wir jedoch die inhaltliche
Aussage dieser 10 kantigen Worte nur
bestätigen, denn wir wissen, dass unser Schöpfer
das Werden und Wachsen ermöglicht. Zum Erntedankfest,
das wir bald feiern, werden wir in Besonderheit
daran erinnern. Die Felder sind dann
zum großen Teil abgeerntet und in der Landwirtschaft
bereitet man die Flächen für die nächste
Aussaat vor. Es ist ein stetiger Kreislauf. Die
reichlich eingebrachte Ernte lässt erahnen, dass
die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln
sichergestellt werden kann. Unser Gott hat
trotz mancher Wetterphänomene seine Zusage
„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören, Saat
und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter,
Tag und Nacht!“ (1.Mose 8,22) gehalten. Ihm gebührt
unser Dank!
R.B.

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